Consent-Entscheidungsrunde

55 min
14:00
Min.

Eine Person stellt einen konkreten, bereits ausgearbeiteten Vorschlag vor – kein offenes Brainstorming an dieser Stelle. Der Vorschlag sollte umsetzbar formuliert sein, nicht nur eine grobe Richtung.

14:05
Min.

Nur Fragen zum Verständnis, keine Meinungen oder verdeckte Kritik. Die Trennung von Verstehen und Bewerten ist zentral für einen sauberen Consent-Prozess.

14:10
Min.

Jede Person äußert reihum kurz eine erste Reaktion, ohne Diskussion oder Gegenrede. Ziel ist ein erstes Stimmungsbild, keine Debatte.

14:15
Min.

Reihum fragen: Gibt es einen schwerwiegenden Einwand – einen Grund, warum dieser Vorschlag dem gemeinsamen Ziel oder der Gruppe ernsthaft schaden würde? Reine Präferenzen oder 'ich hätte es anders gemacht' zählen ausdrücklich nicht als Einwand.

14:25
Min.

Vorschlag gemeinsam so anpassen, dass die genannten Einwände aufgenommen werden, ohne den Kern des Vorschlags zu verwässern. Bei mehreren Einwänden priorisieren, welcher zuerst bearbeitet wird.

14:40
Min.

Erneut reihum fragen, ob der angepasste Vorschlag noch einen schwerwiegenden Einwand auslöst. Bei Bedarf weitere Integrationsrunden einplanen, statt die Runde vorzeitig abzubrechen.

14:45
Min.

Der Vorschlag gilt als angenommen, sobald keine schwerwiegenden Einwände mehr bestehen – 'sicher genug, um es auszuprobieren', nicht 'perfekt für immer'.

14:50
Min.

Konkreten Termin fixieren, an dem die Entscheidung anhand erster Erfahrungen überprüft wird.

14:55