AI-Governance-Workshop

1 h 50 min
09:00
Min.

Klarstellen: Es geht um praxistaugliche Teamregeln, nicht um ein pauschales Verbot von KI-Nutzung. Das senkt die Hemmschwelle für ehrliche Beiträge in der Bestandsaufnahme.

09:05
Min.

Offen und ohne Bewertung sammeln, welche KI-Tools im Team bereits im Einsatz sind – auch informell oder ohne offizielle Freigabe. Ehrliche Antworten entstehen nur ohne Sanktionsdruck.

Anonyme Sammelmethode erwägen (siehe Beitrag zu entkoppeltem Brainstorming)

09:20
Min.

Positivliste statt Verbotsliste erarbeiten: Welche Tools sind für welche Zwecke freigegeben, und wie kommt ein neues Tool auf die Liste? Ein reiner Verbotskatalog fördert erfahrungsgemäß nur mehr Schatten-Nutzung.

09:40
Min.

Festlegen, welche Daten – Kundendaten, Quellcode, Geschäftsgeheimnisse – überhaupt in welche Art von Tool eingegeben werden dürfen. Oft zeigt sich hier, dass die eigentliche Frage eine Cloud- und Datenschutzfrage ist, die schon vor KI-Tools ungeklärt war.

10:00
Min.

Klären, wann KI-generierte Inhalte gekennzeichnet werden müssen und wer für die inhaltliche Qualitätsprüfung verantwortlich ist.

10:15
Min.

Festlegen, wer fĂĽr KI-unterstĂĽtzte Ergebnisse inhaltlich verantwortlich bleibt. Die Verantwortung verschiebt sich nie auf das Tool selbst.

10:30
Min.

Die erarbeiteten Regeln als konkreten Vorschlag behandeln und per Einwandrunde verabschieden, statt auf vollständigen Konsens der gesamten Organisation zu warten (siehe Beitrag zu Consent-Entscheidungen).

10:45
Min.

Die Regeln gelten ausdrücklich vorläufig. Fester Termin in etwa drei Monaten, um sie an die tatsächliche Nutzung und neue Tools anzupassen.

10:50