Workshop-Planungstools im Vergleich: Die besten Alternativen

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Vergleich
Workshop-Planung

Das Problem: Viele planen Workshops mit den falschen Tools

Wer Workshops, Trainings oder Meetings moderiert, greift bei der Planung oft zu vertrauten Werkzeugen: Excel, Miro, manchmal sogar PowerPoint. Das Problem: Diese Tools wurden nie für Workshop-Planung entwickelt. Sie können es notdürftig – aber es ist jedes Mal ein Workaround.

In diesem Artikel schauen wir uns an, warum Excel und Miro für strukturierte Zeitplanung ungeeignet sind – und welche zwei Tools wirklich für diesen Zweck gebaut wurden.

Auf einen Blick:

  • Excel / Google Sheets: nicht für Workshop-Planung entwickelt – Zeitberechnungen manuell, keine Timeline, kein Teilen per Link
  • Miro / Mural: kreatives Whiteboard, aber kein strukturierter Zeitplaner – Agenda-Planung ist ein Workaround
  • SessionLab: spezialisiert und professionell – aber kostenpflichtig (ab 15€/Monat) und Registrierung erforderlich
  • Sessionplan: direkte kostenlose Alternative zu SessionLab – kein Account, kein Abo, läuft im Browser

1. Excel / Google Sheets

Excel ist ein Tabellenkalkulations-Tool. Es kann Zahlen verwalten, Formeln berechnen und Daten strukturieren – aber es wurde nie für Workshop-Planung entwickelt. Und das merkt man bei jedem zweiten Block, den man umplänt.

Was für Excel spricht

  • Vertraut und ohne Einarbeitung nutzbar
  • Flexibel anpassbar
  • Offline verfügbar

Warum Excel für Workshop-Planung ungeeignet ist

  • Keine visuelle Timeline: Du siehst nie auf einen Blick, wie dein Workshop fließt – nur Zeilen und Spalten
  • Zeitberechnungen vollständig manuell: Jede Änderung an einem Block bedeutet manuelles Nachrechnen aller Folgezeiten
  • Kein Drag-and-Drop: Blöcke verschieben heißt Copy-Paste und neu formatieren
  • Kein Teilen per Link: Dateiversionen, E-Mail-Anhänge, Versions-Chaos
  • Grundlegend falsch gedacht: Die fehlenden Features sind kein Bug – Excel ist einfach nicht dafür gebaut

Fazit

Excel ist ein Workaround, kein Workshop-Tool. Wer gelegentlich einen einfachen Workshop plant, kommt vielleicht damit durch – wer regelmäßig plant, verschwendet damit wertvolle Zeit.


2. Miro / Mural

Miro und Mural sind leistungsstarke digitale Whiteboards. Für kollaboratives Brainstorming, Concept Mapping und visuelle Zusammenarbeit im Team sind sie hervorragend. Nur: Sie sind keine Workshop-Planer – und das zeigt sich, sobald es ums Timing geht.

Was für Miro/Mural spricht

  • Sehr flexibel und kreativ einsetzbar
  • Gute Echtzeit-Kollaboration
  • Visuell ansprechend

Warum Miro für Workshop-Planung das falsche Tool ist

  • Keine Zeitstruktur: Zeitblöcke, Startzeiten und Puffer musst du komplett selbst bauen – Miro kennt kein Konzept von „Agendablock“
  • Kein automatisches Timing: Du verschiebst eine Karte – alle Folgezeiten aktualisieren sich nicht
  • Kein Live-Modus: Während eines laufenden Workshops hilft dir Miro nicht dabei, den Überblick zu behalten
  • Nicht für diesen Zweck entwickelt: Workshop-Agenda-Planung ist ein Edge-Case in Miro, kein Kernfeature
  • Kostenpflichtig für volle Funktionalität

Fazit

Miro ist das richtige Tool für kreative Zusammenarbeit – aber das falsche für strukturierte Zeitplanung. Wer eine Agenda plant, braucht keine Whiteboard-Fläche, sondern eine Timeline.


3. SessionLab

SessionLab ist ein spezialisiertes Tool, das wirklich für Workshop-Planung gebaut wurde. Es bietet eine visuelle Timeline, automatische Zeitberechnung, eine große Methoden-Bibliothek und Kollaborations-Features für Teams.

Was für SessionLab spricht

  • Professionelle Oberfläche, speziell für Workshop-Planung
  • Große Methoden-Bibliothek
  • Kollaborations-Features für Teams
  • Detaillierte Planungsfunktionen

Was gegen SessionLab spricht

  • Kostenpflichtig ab 15€/Monat
  • Registrierung erforderlich
  • Daten werden in der Cloud gespeichert
  • Für gelegentliche Workshops überdimensioniert

Fazit

SessionLab ist die ehemalige Standard-Option auf dem Markt – für Facilitatoren, die täglich Workshops planen und das Budget dafür haben. Für alle anderen gibt es eine kostenlose Alternative.


4. Sessionplan – Die kostenlose Alternative zu SessionLab

Sessionplan.de ist ein spezialisierter Workshop-Planer, der direkt im Browser läuft – ohne Registrierung, ohne Abo, ohne Cloud-Konto. Kein Download, einfach öffnen und loslegen.

Was Sessionplan bietet

  • Visuelle Timeline mit automatischer Zeitberechnung
  • Drag-and-Drop zum Verschieben von Blöcken
  • Live-Modus: Begleitung während laufender Workshops
  • Block-Bibliothek und fertige Templates
  • Teilen per Link – kein Export nötig
  • Datenschutzfreundlich: Daten bleiben lokal oder in der URL
  • Komplett kostenlos, kein Account nötig

Was Sessionplan anders macht

  • Schlankere Oberfläche mit weniger Zusatz-Features – die man für die meisten Workshops ohnehin nicht braucht
  • Kleinere Methoden-Bibliothek als SessionLab

Fazit

Für Solo-Trainer, Scrum Master, Lehrkräfte und alle, die schnell und unkompliziert planen wollen, ist Sessionplan die direkteste Alternative zu SessionLab – ohne Preisschild.


Fazit: Nur zwei Tools sind wirklich für Workshop-Planung gemacht

Kurz zusammengefasst

Excel und Miro sind für andere Zwecke gebaut – Workshop-Planung ist ein Umweg. Wer wirklich effizient planen will, braucht ein spezialisiertes Tool. Die Frage ist nur: SessionLab (kostenpflichtig, Profi-Features) oder Sessionplan (kostenlos, modern, einfach)?

  • Du planst professionell, hast ein Budget und arbeitest im Team? → SessionLab
  • Du willst sofort loslegen, ohne Registrierung und ohne Kosten?Sessionplan – kostenlos, direkt im Browser

Probier Sessionplan direkt aus

Kein Download, keine Anmeldung – einfach öffnen und loslegen. Hier geht’s zum Workshop-Planer →

Über den Autor

Tim J. Peters

Tim J. Peters ist erfahrener Facilitator und hat hunderte von Workshops mit großen Unternehmen bis hin zu Startups und sozialen Einrichtungen durchgeführt.

Als Geschäftsleiter einer Design-Agentur verbindet er strategisches Denken mit praktischer Workshop-Facilitation. Er hat Vorträge auf Konferenzen und an verschiedenen Universitäten gehalten, unter anderem am MIT und der FH Potsdam.

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